· 

When the roots are deep there is no reason to fear the wind.

 

Wie geht es Dir im Moment? Kannst Du es nicht mehr erwarten bis sich das Leben wieder verändert? Raus aus dem Lockdown, endlich wieder frei bewegen, Menschen treffen, zum Sport, ins Restaurant etc. gehen?

 

Oder gehörst Du eher zu den vorsichtigen, die lieber abwarten bis alles safe ist? Lieber an dem Gewohnten festhalten, da weiß man schließlich was man hat. Und überhaupt, man weiß ja nie...

 

Dieses Ringen um Vertrautes oder Unbekanntes, Bewährtes oder Neues, Sicherheit oder Freiheit wird dieses Jahr astrologisch im Quadrat von Saturn zu Uranus widergespiegelt.

 

Uranus fordert uns auf – ob wir wollen oder nicht – uns weiterzuentwickeln, zu neuen Ufern aufzubrechen ohne dass wir wissen, welches Ufer das sein soll, wie wir dort hinkommen, geschweige denn unter welchen Umständen. Dort wo wir in Kontakt mit Uranus kommen, wird etwas in uns wach gerüttelt, was vermeintlich ruhig und zufrieden war. Unsere Gewohnheiten, Abläufe, Muster, unsere (scheinbaren) Sicherheiten werden in Frage gestellt, geraten ins Wanken. Unangenehm. Da doch lieber am Alten, Vertrauten und Gewohnten festhalten. Aber geht das überhaupt noch?

 

Im Gegensatz dazu steht Saturn mit seiner Fähigkeit zur Abgrenzung und Absicherung. Er schützt und erhält alles Bestehende. „Was man hat, das hat man“, sagt Saturn und das gibt er auch so leicht nicht mehr her. Mit Saturn lernen wir „nein“ zu sagen. Bis hier hin und nicht weiter. Kein Schritt in unbekannte Gefilde. Und so hilft er uns, uns zu schützen vor vorschnellen und unüberlegten Entscheidungen und mitunter auch gefährlichen Aktionen.

 

Saturn ist der „letzte“ Planet, den wir mit bloßem Auge erkennen können. Uranus dagegen ist nur mit dem Teleskop für uns sichtbar. Mit Uranus eröffnet sich uns eine neue Welt, die uns unbekannt ist und uns vielleicht sogar ängstigt. Eine Welt die Saturn nicht kennt, nicht kennen kann, da er in der „alten“ Welt lebt und uns vor schlechten Erfahrungen, Schmerz und Leid bewahren möchte. Uranus öffnet uns für Neues, für Unbekanntes, für ein neue, aber letztendlich immer auch für eine bessere Welt. Der Preis den wir dafür zahlen, ist das Alte und Bekannte, das Gewohnte und Bequeme aufzugeben und hinter uns zu lassen.

 

Wie ist es bei Dir? Wie gehst Du ganz persönlich mit dieser ambivalenten Zeit um? Bist Du eher uranisch oder saturnisch unterwegs - mutig voranschreitend oder Dich in Sicherheit wiegend?

 

Ich freue mich über Deine Nachricht!

 

Deine Julia